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Das Durchmachen hat sich gelohnt


Anna-Maria Zivkov ist gekommen, um zu bleiben Text: Lisa-Marie Yilmaz | Fotos: NONA Studios

„Bei der Entstehung der eigenen Lieder dabei sein zu dürfen, ist ein fantastisches Gefühl, das eine ganz andere Bindung zu einem Song entstehen lässt.“

 


Mit Blick auf ihr erstes Jahr als Schlagersängerin muss Anna-Maria Zivkov tief Luft holen, um all die besonderen Erlebnisse und Highlights in einem Atemzug nennen zu können. Im Interview mit hossa! spricht die Sängerin über viele erste Male, ihr Debütalbum und eine neue Single, die bereits in den Startlöchern steht. Außerdem verrät sie ganz exklusiv einen Fan-Fact, den bislang noch niemand über sie wusste.

 

Anna-Maria, auf Social Media hast du kürzlich mit den Worten „1 Jahr DURCHGEMACHT“ auf dein erstes Jahr als Sängerin zurückgeblickt. Was nimmst du aus diesem ersten aufregenden Jahr mit?

Das letzte Jahr war definitiv das aufregendste, das ich je hatte. In Anlehnung an meine Single Durchgemacht kann ich nur sagen: Wir haben in diesem Jahr wirklich viel durchgemacht. Ich habe in diesem Jahr auch ganz viele erste Male erlebt: erste Samstagabend-Shows, erste Auftritte, erste Festivals, der Release meines ersten Albums oder die ersten Erfahrungen im Songwriter-Camp. All das war wahnsinnig spannend und ein wichtiger Schritt in die Schlager-Branche.

 

In diesem ersten Jahr ist auch deine aktuelle Single Heiße Luft erschienen. Welche Message steckt hinter dem Track?

Heiße Luft ist während meines ersten Songwriter-Camps entstanden. Die Idee war, einen Song zu schreiben, in dem es um zwei Menschen im Hier und Jetzt geht, die alles hinter sich lassen. Die Anziehung zwischen ihnen ist so stark, dass sie ihre Smartphones kurzerhand im Flugmodus beiseitelegen und die heiße Luft, die zwischen ihnen herrscht, voll und ganz genießen.

 

Steht schon eine weitere Single in den Startlöchern?

Ja! Allzu viel kann ich noch nicht sagen, aber ich kann auf jeden Fall schon mal verraten, dass wir uns auf einen sehr frischen und modernen Sound freuen dürfen, der sicherlich einige Fans überraschen wird. Gleichzeitig glaube ich aber auch, dass ich mit der Botschaft des Tracks viele Menschen ansprechen und abholen werde, worauf ich mich sehr freue.

 

Inzwischen ist auch dein Debütalbum Forever erschienen. Wofür steht der Longplayer?

Forever steht sinnbildlich für meinen Mut, den Schritt in die Musikwelt gewagt zu haben. Auf dem Album befinden sich 13 wundervolle Songs, die modern, vielfältig und facettenreich sind. Musik zu machen war für mich immer mein persönlicher „Für-immer-Traum“, mein Forever – insofern war mir immer klar, dass auch mein Longplayer diesen Titel tragen wird. Mit meinem Album möchte ich zeigen, dass ich da bin und bleiben möchte – weil ich mich mit der Musik wirklich wohl fühle. Demnach war der Album-Release für mich persönlich auch ein wichtiges Statement, mit dem ich sagen kann: Hallo, hier bin ich – und ich bin gekommen, um zu bleiben (lacht).

 

Welcher rote Faden zieht sich durch die Tracklist des Albums?

Natürlich geht es hauptsächlich um die Liebe, aber auch um den Zusammenhalt. Das Album steht mitunter dafür, an sich selbst zu glauben. Aber im Kern geht es natürlich um Love, Love, Love (lacht). Mir war es wichtig, dass alle Songs sehr modern und fresh klingen. Und ich glaube, dieser Anna-Maria-Style ist deutlich herauszuhören.

 

Den Song Ich glaub an dich hat Sängerin Kerstin Ott für dich geschrieben. Welche Gedanken verbergen sich hinter diesem gefühlvollen Titel und was bedeutet er dir persönlich?

Als ich Ich glaub an dich zum ersten Mal vorgespielt bekommen habe, hat man mir nicht gesagt, dass der Song von Kerstin geschrieben wurde. Trotzdem wurde ich direkt emotional und hatte Tränen in den Augen, weil der Song textlich so gut zu mir passt. Auf meinem musikalischen Weg habe ich gelernt, immer an meinem Traum festzuhalten und an mich zu glauben. Dazu gehörte auch, zu erkennen, dass ich Menschen um mich herum habe, die an mich glauben. Insofern hat der Song gepasst wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Als ich dann auch noch erfahren habe, dass Kerstin die Songwriterin des Tracks ist, wurde ich noch emotionaler und habe mich riesig gefreut. Darüber fühle ich mich sehr geehrt, die erste Künstlerin sein zu dürfen, die einen Song singen darf, der aus der Feder von Kerstin Ott stammt. 

 

Gibt es weitere Tracks auf dem Album, die für dich persönlich eine ganz besondere Bedeutung haben?

Natürlich ist jeder Song auf dem Album etwas Besonderes. Trotzdem kommt mir bei dieser Frage direkt Gib mir mehr (Love Is In The Air) in den Sinn. Es war der erste Song, an dem ich mitgeschrieben habe. Insofern wird diese Nummer, die gemeinsam mit Tim Peters entstanden ist, wohl immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.

 

Hast du Gefallen am Songwriting gefunden?

Auf jeden Fall. Erst kürzlich war ich wieder bei einem Songwriter-Camp dabei und finde es großartig. Es ist wirklich cool, von Beginn an in die Produktion involviert zu sein und diesen Entstehungsprozess mit Input zu bereichern. Bei der Entstehung der eigenen Lieder dabei sein zu dürfen, ist ein fantastisches Gefühl, das eine ganz andere Bindung zu einem Song entstehen lässt. Wenn man die Lieder, an deren Lyrics man mitgeschrieben hat, dann hört, baut sich eine ganz andere Bindung zu ihnen auf. Insofern hoffe ich, dass ich aus dieser spannenden Songwriter-Camp-Zeit so viel wie möglich mitnehmen kann, um vielleicht eines Tages ganz alleine Songs schreiben zu können – das ist mein größtes Ziel.

 

In diesem Jahr stehen wieder zahlreiche Auftritte in TV-Shows für dich an. Auf welche Highlights freust du dich diesbezüglich ganz besonders?

2025 durfte ich mit meinem Live-Auftritt an Silvester bei „Willkommen 2026“ im ZDF einen krönenden Abschluss des Jahres feiern – und ich hoffe, dass dieser Auftritt ein gutes Omen für 2026 war. Tatsächlich steht dieses Jahr wirklich viel an und mein Terminkalender platzt erfreulicherweise aus allen Nähten, was mich sehr freut. Ich bin mit Blick auf diese Entwicklung wahnsinnig dankbar, denn mir ist bewusst, dass sie für Newcomer nicht selbstverständlich ist. Umso mehr freue ich mich, dass meine Fans mich in diesem Jahr ganz oft auf der Bühne und im TV zu sehen bekommen werden.

 

Auf deinen Social-Media-Kanälen versorgst du deine Fans in der Kategorie „Neue Woche, neuer Fact“ mit spannenden Fakten aus deinem Leben? Gibt es einen bislang noch unbekannten Fact über dich, den du den Leserinnen und Lesern von hossa! exklusiv verraten magst?

Da muss ich erstmal nachdenken (lacht). Tatsächlich fällt mir etwas ein, das meine Community noch nicht über mich weiß: Die allererste CD, die ich in meinem Leben besessen habe, war Elle’ments, das Debütalbum der No Angels. Ich war ein riesiger Fan der Band und bin es bis heute. Leider habe ich die No Angels noch nie live erleben dürfen – umso mehr hoffe ich, dieses Erlebnis bald nachholen zu dürfen, da die Band in diesem Jahr endlich wieder auf Tour geht.

 

anna-maria-zivkov.de


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